Präambel

Durch einen Vertrag zwischen dem MTV Langelsheim und dem MTV Astfeld
wurde am 01. Juli 1975 die Handballspielgemeinschaft Langelsheim/Astfeld
(HSG L/A) gebildet. Dieser Gründung liegt das Bestreben zugrunde, den
Handballsport in der Stadt Langelsheim zu fördern. Der Abbau der bis
dahin bestehenden Konkurrenz zwischen den Handballabteilungen der
Gründervereine und die Verbesserung der sächlichen und persönlichen
Trainingsmöglichkeiten war hierzu unerlässliche Voraussetzung. Es ist
das oberste Ziel der HSG L/A die Leistung ihrer handballspielenden
Mannschaften zu steigern und den persönlichen Kontakt der Mitglieder
untereinander und zu anderen Sportlern zu fördern. Um dieses Ziel zu
verwirklichen und einen reibungslosen Ablauf innerhalb ihrer
Gemeinschaft zu gewährleisten, gibt sich die HSG L/A folgende
Grundordnung:

§ 1 Name, Form, Aufgaben

(1) Die zwischen dem MTV Langelsheim und dem MTV
Astfeld (Stammvereine) gegründete Handballspielgemeinschaft (HSG) trägt
den Namen Handballspielgemeinschaft Langelsheim/ Astfeld (HSG L/A). Sie
ist eine Spielgemeinschaft im Sinne des § 4 der Spielordnung des
Deutschen Handballbundes (DHB) und des Handballverbandes Niedersachsen
(HVN).

(2) Die HSG wird von beiden Stammvereinen gemeinsam
getragen. Sie hat keine eigene Rechtspersönlichkeit, ist jedoch bei der
Erfüllung ihrer eigenen Angelegenheiten selbständig.

(3) Zu den eigenen Angelegenheiten der HSG gehören insbesondere:

1. Förderung und Repräsentation des Handballsports in der Stadt Langelsheim
2. Durchführung des Spielbetriebes und des Trainings ihrer handballspielenden Mannschaften
3. Vertretung des Handballsports der Stammvereine in den überörtlichen Institutionen des DHB und des HVN
4. Bewirtschaftung der Haushaltsmittel, die der HSG von den
Stammvereinen oder von sonstiger Seite zur Verfügung gestellt werden.

(4) Die HSG führt ein eigenes Wappen

§ 2 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

(1) Mitglied der HSG kann nur werden, wer Mitglied in einem der Stammvereine ist.

(2) Die Mitgliedschaft in der HSG wird durch
Erklärung gegenüber dem HSG Vorsitzenden begründet. Sie setzt das
Bestreben voraus, sich für den Handballsport einzusetzen.

(3) Die Mitgliedschaft in der HSG endet:

1. durch Verlust der Voraussetzungen des Abs. 1
2. durch Erklärung gegenüber dem HSG Vorsitzenden
3. durch Ausschluss aus der HSG durch die HSG Versammlung

(4) Die HSG Versammlung kann den Ausschluss eines
Mitgliedes aus der HSG insbesondere beim Vorliegen einer der folgenden
Gründe beschließen:

1. besonders unsportliches Verhalten gegenüber einem andern Mitglied der HSG
2. Verhalten in der Öffentlichkeit, das dem Ansehen der HSG abträglich ist
3. gröbliches Verletzen von Pflichten, die gegenüber der HSG zu erfüllen sind.

§ 3 Rechte und Pflichten der HSG Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt:

1. sich am Spielbetrieb und an den Übungsstunden ihrer jeweiligen Mannschaft zu beteiligen
2. an Sitzungen der HSG Versammlung teilzunehmen und dort ihre Rechte gem. § 5 (3) wahrzunehmen
3. die Einrichtungen der Stammvereine im Rahmen des Spielbetriebes und der Übungsstunden zu nutzen
4. an allen öffentlichen Veranstaltungen der Stammvereine oder der HSG teilzunehmen.

(2) Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet:

1. die Satzungen und Ordnungen der Stammvereine sowie die Ordnungen der HSG zu befolgen
2. sich den Beschlüssen der HSG Organe entsprechend zu verhalten
3. zumutbare ehrenamtliche Tätigkeiten innerhalb der HSG zu übernehmen.

§ 4 Organe der HSG

Die Organe der HSG sind:

1. die HSG Versammlung
2. der Vorstand
3. der erweiterte Vorstand

§ 5 HSG Versammlung

(1) Der HSG Versammlung gehören alle Mitglieder der HSG an.

(2) Die HSG Versammlung wird vom HSG Vorsitzenden
nach Bedarf – mindestens jedoch einmal im Kalenderjahr – einberufen. Er
hat die HSG Versammlung einzuberufen, wenn dies von mindestens 1/3 der
stimmberechtigten Mitglieder verlangt wird

(3) In der HSG Versammlung ist jedes HSG Mitglied,
das das 18. Lebensjahr vollendet hat, stimmberechtigt. Die
Stimmberechtigung ruht sobald ein Ausschlussverfahren gem. § 2 (4)
eingeleitet worden ist. Jedes HSG Mitglied hat das Recht, das Wort zu
ergreifen.

(4) Die Ordnung und der Ablauf der HSG Versammlung
wird durch eine besondere Bestimmung geregelt, die von der HSG
Versammlung durch einfachen Beschluss erlassen wird.

(5) Die HSG Versammlung ist für alle
Grundsatzfragen, die sich aus den Angelegenheiten der HSG gem. § 1 (3)
ergeben, zuständig; dies gilt nicht soweit eine andere Zuständigkeit
gegeben ist. Sie ist insbesondere für folgende Angelegenheiten
zuständig:

1. Wahl des Vorstandes
2. Änderung dieser sowie der Ordnung nach Abs. 4
3. Ausschluss eines Mitgliedes aus der HSG gem. § 2 (4)
4. Entlastung des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes
5. Wahl der Mitglieder des erweiterten Vorstandes
6. Auflösung der HSG

(6) Die HSG Versammlung fasst ihre Beschlüsse mit
einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder; für
Beschlüsse gem. Abs. 5 Ziff. 2,3 und 7 ist eine 2/3 Mehrheit
erforderlich.

§ 6 Vorstand

(1) Dem Vorstand gehören an:

1. der HSG Vorsitzende
2. der Sportwart
3. der Jugendwart

(2) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der HSG
Versammlung gewählt. Wählbar ist jedes in der HSG Versammlung
stimmberechtigtes Mitglied, das mindestens 1 Jahr in einem der
Stammvereine Mitglied ist. Die Wahlzeit beträgt 3 Jahre. Mehrmalige
Wiederwahl ist möglich.

(3) Der HSG Vorsitzende und einer seiner Vertreter
sollen verschiedenen Stammvereinen angehören. Sie sind gleichzeitig die
Verbindungspersonen zu ihrem jeweiligen Vereine und halten den Kontakt
zwischen den Stammvereinen und der HSG aufrecht. Sollte einer der
Stammvereine nicht im Vorstand vertreten sein, tritt automatisch § 8
lfd. Nr. 10 (Beisitzer Stammverein) in Kraft.

§ 7 Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand führt die Beschlüsse der HSG
Versammlung und des erweiterten Vorstandes aus. Er führt die laufenden
Geschäfte der HSG und vertritt sie nach außen. Er führt die
Finanzübersicht aus.

(2) Der HSG Vorsitzende beruft die HSG Versammlung
ein und führt den Vorsitz. Bei seiner Verhinderung übernimmt dies einer
der Stellvertreter.

(3) Bei jeder HSG Versammlung erstattet der Vorstand
über die Angelegenheiten der HSG Bericht. Dem Vorstand sind alle die
HSG betreffende wichtige Ereignisse unmittelbar anzuzeigen

(4) Beschlüsse des Vorstandes werden mehrheitlich
gefasst. Ist einer der Vorstandsmitglieder verhindert, ist Einvernehmen
herbeizuführen. Bei unaufschiebbaren Maßnahmen kann jedes
Vorstandsmitglied in eigener Verantwortung das Erforderliche
veranlassen.

§ 8 erweiterter Vorstand

(1) Dem erweiterten Vorstand gehören als stimmberechtigte Mitglieder an:

1. der HSG Vorsitzende
2. der Sportwart als stellv. Vorsitzender
3. der Jugendwart als stellv. Vorsitzender
4. der Kassenwart
5. der Schriftwart
6. der Schiedsrichterwart
7. der Koordinator für NuLiga und Hallenbelegung
8. der Internetbeauftragte
9. die Mannschaftsverantwortlichen
10. Beisitzer Stammvereine (nur wenn kein Vertreter im Vorstand gem. § 6 vertreten ist)

(2) Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden
von der HSG Versammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Die
Gewählten müssen HSG Mitglieder sein und das 18. Lebensjahr vollendet
haben. Bei der Wahl des Jugendwartes haben die Jugendlichen der HSG
ebenfalls Stimmrecht.

§ 9 Aufgaben des erweiterter Vorstandes

(1) Der erweiterte Vorstand bereitet die Beschlüsse
der HSG Versammlung vor und unterstützt den Vorstand bei der Ausführung.
Er sorgt für eine reibungslose Durchführung des Spielbetriebes und
koordiniert die Interessen der HSG mit den Interessen der einzelnen
Mannschaften sowie Interessen untereinander.

(2) Der erweiterte Vorstand bestimmt die Farben der Spielkleidung der Mannschaften und beschließt über das Wappen der HSG.

(3) Die Beschlüsse des erweiterten Vorstandes werden mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst.

§ 10 Ehrenmitgliedschaft

(1) Verdiente Mitglieder der HSG können auf
Vorschlag des Vorstandes oder der Jahreshauptversammlung zu
Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(2) Den Beschluss trifft die Jahreshauptversammlung mit 2/3-Mehrheit.

(3) Ein Ehrenmitglied hat freien Eintritt zu allen Heimspielen der HSG.

§ 11 Sonderbestimmungen

(1) Jeder gewählte kann auf Antrag von 1/3 der
Mitglieder des Gremiums, das ihn gewählt hat, abgewählt werden. Hierzu
bedarf es der Stimmen von 2/3 der stimmberechtigten Anwesenden. Eine
Abwahl ist nur möglich, wenn gleichzeitig jemand anderes gewählt wird.

(2) Jeder Gewählte kann vor Ablauf seiner Wahlzeit
sein Amt niederlegen. Der erweiterte Vorstand entscheidet sodann mit
einfacher Mehrheit, ob eine Neuwahl stattfindet oder ob das Amt bis zum
Ablauf der normalen Amtszeit unbesetzt bleibt.

(3) Das Zusammentreffen mehrerer Ämter bei einer
Person ist möglich. Lediglich die Ämter des Vorstandes müssen von
verschiedenen Personen wahrgenommen werden. Nimmt jemand mehrere Ämter
gleichzeitig wahr, so hat er trotzdem in den HSG Gremien nur eine
Stimme.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Ordnung tritt nach Beschlussfassung durch die HSG Versammlung am 23.04.1979 mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Änderungsanträge vom 25.02.1994, 24.04.1998 und 21.06.2010 wurden
von der HSG-Versammlung genehmigt und sind in die Satzung
eingearbeitet.

Der Änderungsantrag vom 29.04.2013 wurde von der HSG-Versammlung genehmigt und ist in die Satzung eingearbeitet.